Amsterdam

Nachdem ich in den letzten 2 Jahren gefühlt 2 Mal um die ganze Welt gereist bin, ist mir diesen Sommer klargeworden, dass es manchmal gar nicht so weit sein muss, denn in Europa gibt es auch noch mindestens 100 Orte an denen ich noch nicht war und schnell und günstig hinfahren kann. Auf dieser Liste finden sich bekannte Städte wie Stockholm, Kopenhagen, Lissabon, Istanbul, Florenz und sogar Amsterdam, was in den Köpfen der Deutschen wohl lange Zeit als Kifferstadt abgespeichert war, zumindest sind alle meine Freunde früher immer deswegen dahin und ich immer deswegen zuhause geblieben.
Dass Klischees aber meist nur einen ganz kleinen Teil von etwas ausmachen weiss ich als Erwachsener inzwischen, daher fand ich mich letzten Monat auch endlich mal in Amsterdam ein und konnte auch schnell erkennen, dass dort nicht nur gekifft, Käse gegessen und Eiermehlspeisen verzehrt werden.

Vielmehr ist Amsterdam so eine Mischung aus Paris und Venedig, auch wenn ich ungern Städte vergleiche. Die vielen Brücken und Kanäle, die schönen Häuser, die schönen Parks und das viele bunte Treiben in der Stadt, das fast alle Teile mit Geschäften, Cafés, Restaurants und Sehenswürdigkeiten füllt. Man möchte fast meinen, es gibt fast keinen Teil Amsterdams in dem man nicht wohnen kann ohne etwas zu missen. Alles fühlt sich nah an und mit dem Rad kann man bequem die ganze Stadt erkunden und hat trotzdem das Gefühl in einer Großstadt zu sein. Überall gibt es Märkte, die ganze Woche über, Altes, Frisches und Neues und natürlich auch die Klischees. Fast jedes Café hat natürlich eine Appeltaart auf der Speisekarte, diese tolle holländische Apfelkuchenversion, die so lecker nach Zimt und Äpfeln schmeckt und eigentlich zu jeder Tageszeit passt.
So finde ich mich natürlich auch schnell im Café Winkel ein, zweifellos die beste und zu recht populärste Appeltaart Amsterdams. Nebenan beim Noordermarkt kann man montags auf dem Flomarkt schlendern oder einfach loslaufen und sich in den vielen kleinen Gassen und Geschäften verlieren. Besonders schöne Shops gibt es in “De 9 Straatjes”, die neun Strassen zwischen Leidsestraat und Raadhuisstraat. Da kann man schön umherschlendern und immer wieder Pausen in den zahllosen tolles Cafés einlegen. Wer Einkaufsstraßen mag wird Haarlemmerdijk/-straat lieben, mit vielen modernen Shops und einem kleinen aber feinen Bio-Markt jeden Donnerstag auf dem Haarlemmerplein. Den Kaffee zur Shoppingpause gibt es bei Two For Joy, wo nicht nur die hohe Baristakunst, sondern auch der liebevolle Umgang mit Kunden beherrscht wird. So fand ich mich dort jeden Tag wieder, am letzten Tag mit leicht weinendem Auge.

Bei schönem Wetter lohnt sich auch ein Ausflug auf die Eilands im Norden, wo man schön mit dem Rad rumcruisen kann, oder sich einfach nur auf einem der Stege niederlässt um in der Sonne zu baden. Das kann man allerdings auch in einem der vielen schönen Parks in Amsterdam, der bekannteste ist hier wohl der Vondelpark, ob er auch der schönste ist kann und will ich gar nicht sagen, da ich noch lange nicht alle gesehen habe.

Ich hatte das Glück während meiner Woche in Amsterdam auf einem Hausboot zu wohnen, mitten in Jordaan, einem der schönsten Stadtteile Amsterdams, mit Nähe zum Bahnhof, aber eben auch den Kanälen. Wer im Frühling & Sommer nach Amsterdam kommt, sollte sich diese Möglichkeit auf jeden Fall nicht entgehen lassen, nirgendswo sonst bekommt man soviel von der Seele Amsterdams mit als auf dem Wasser. So fand ich mich dort an den Abenden meist kochend oder mit Freunden am Riesenfenster zum Wasser sitzend wieder. 

Wer nicht kochen mag kann in Amsterdam natürlich auch gut essen. Uneingeschränkt empfehlen kann ich das Proef Kochstudio, das ein besonders tolles und natürliches Kochkonzept anbietet und man sich am liebsten durch alle Menüs essen will. Zudem ist die Inneneinrichtung sehenswert und man sollte sich auf jedenfall auch mindestens einmal auf die Suche nach der Toilette machen! :)
Wenns mal etwas fettiger sein darf, unbedingt auch einen Burger beim Burgermeester bestellen und was mir empfohlen wurde, ich aber leider nicht geschafft habe, in der Burger Bar. Da Fast Food in Amsterdam fester Bestandteil der Kultur ist, kann man ungetrost fast überall tolle Waffeln, Pfannenkuchen und frittierte Köstlichkeiten bekommen. In so einer schönen Stadt macht sündigen ja auch viel mehr Spass. Zum Frühstück unbedingt mal in eine der De Bakkerswinkel Filialen gehen und sich von der superschön illustrierten Speisekarte inspirieren lassen.

Ich habe mich bei meinem Amsterdambesuch, der quasi den Start zu meiner Europaerkundungstour dartstellte, jedenfalls ein kleines Stück in die Stadt verliebt, was aber nicht zuletzt daran lag, so toll gewohnt und so viele nette Menschen kennengelernt zu haben, denn das ist ja eben auch das, was jeden Ort ausmacht, den man als Heimat bezeichnet.

Euch viel Spass mit ein paar Impressionen meines Besuchs. 

After I traveled about 2 times around the world in the past 2 years, I realized this summer that sometimes it does not have to be so far, because in Europe there are still at least 100 places that I haven’t been to and can go to fast and cheap. On this list are well-known cities such as Stockholm, Copenhagen, Lisbon, Istanbul, Florence and even Amsterdam, which was stored in the minds of German probably long as stoner city, at least most of my friends went there because of that and I stayed at home because of it.

That clichés usually account for only a very small part of something I do know as an adult now, so I eventually found myself in Amsterdam last month and very quickly learned that there is not only weed, cheese and egg pastries.

Rather, Amsterdam is a mixture of Paris and Venice, even though I don’t like to compare cities. The many bridges and canals, the beautiful homes, the beautiful parks and many of the hustle and bustle in the city that fills almost all parts with shops, cafes, restaurants. One would almost think that there is almost no part of Amsterdam in which one can not live without something to miss. Everything feels close and by bike you can easily explore all of the city and still get the feeling to be in a big city. Everywhere there are markets all week, old, fresh and new and of course, the clichés. Almost every café has an Appeltaart on the menu, this amazing Dutch apple pie version that tastes so delicious of cinnamon and apples and actually fits any time of day.
I find myself at Café Winkel, without doubt the best and therefor most popular Appeltaart in Amsterdam. When you walk next door there is Noordermarkt with a big flea market on mondays or just start walking and get lost in the many small streets and shops. Stores are especially beautiful in “De 9 Straatjes”, the nine roads between Leidsestraat and Raadhuisstraat. There you can stroll around beautifully and always take breaks in the countless great cafes. If you like shopping streets will love Haarlemmerdijk / straat. With many modern shops and a small but nice organic market every Thursday on the Haarlemmerplein. For a coffee break, visit Two For Joy, where not only the high barista art, but also the loving interaction with customers is wonderful. So I found myself back there every day, on the last day with a tiny little tear in my eye.

In good weather, I recommend a trip to the Eilands in the north where you can cruise around by bike, or just lay down on one of the docks to bathe in the sun. Or do that in one of the many beautiful parks in Amsterdam, the best known is probably the Vondelpark, whether it is the best I can and do not want to say because I have not seen all yet.

I was lucky to live on a houseboat during my week in Amsterdam, in the middle of Jordaan, one of the most charming areas of Amsterdam, with proximity to the main station, but also the channels. Who is visiting Amsterdam in spring or summer, should not miss out on this possibility, nowhere else you can get that much soul of Amsterdam than on the water. So I found myself there in the evenings, mostly cooking or even meeting friends sitting at the giant window to the water.

Who does not like to cook will also find lots of good food in Amsterdam. I can fully recommend the Proef cooking studio, offering a particularly great cooking concept and a very natural approach that makes you want to eat and try everything on the menu. Moreover, the interior is worth a closer look and you should definitely also make at least once a visit of the toilet! :)

If you’re craving for something a little more heavy, order a burger at Burgermeester and also, what was recommended to me, but I never made it there, visit one of the Burger Bars. Since fast food is a big part of the Amsterdam culture, you can almost anywhere get great waffles, pancakes and fried delicacies. In such a beautiful city sinful food definitely brings a lot more fun. For breakfast, definitely check one of the De Bakkerswinkel branches and be inspired by the super beautifully illustrated menu.

I definitely fell a little in love with Amsterdam, mostly because of the wonderful place I stayed at and the lovely people I met during my stay. Because those are the things that make a place feel like home, right?

Now enjoy a few more impressions of my visit.

Deli

Am 6. Oktober lud mich und ein paar andere Blogger, wie z.B. Lykkelig, Gruner und Jahr aus Hamburg dazu ein, den Start des neuen Magazins Deli zu feiern. Für Unterkunft war im benachbarten Madison Hotel gesorgt. Zu Speisen und Cocktials aus dem Magazin wurde zudem die Webseite präsentiert, auf der wunderbar mit Fotos umgegangen wird. Idee des Heftes ist, kochen auf einfache und hilfreiche Art und Weise zu vermitteln und dabei auch mal hinter die Kulissen zu blicken. Layout und Fotografie sind sehr schön umgesetzt und ich hoffe, das dieses tolle neue Magazin es über die erste Ausgabe hinweg schafft. Am Besten auch gleich Facebookfan werden! 

On October 6 me and some other food blogger, including the lovely Lykkelig, were invited to be part of the launch of a new German food magazine called Deli. To food and drinks from the magazine they also presented the new website, that graciously features photographs. The idea of the magazine is to present cooking in a simple and fun way, with lots of views behind the scene. Layout and photgraphy are very beautiful and I really hope they will publish a lot more than the first issue! Become a facebook fan now!

The Weekender

Ab heute in ausgewählten Zeitungsläden, The Weekender, mit einer Hommage an meine Oma, die ich geschrieben und fotografiert habe. Dafür war ich zu Besuch in den Kochenden Gärten und bei Mother’s Mother. Danke an das Weekender Team für diese Möglichkeit!

The story I wrote and shot for The Weekender as an homage to my grandmother about Kochende Gärten and Mother’s Mother is in stores today! So proud, first ever story I did completely, thanks to The Weekender for that opportunity, its been so much fun! ♥

Cemilzade Confiserie Orientale

Als wir in der Linienstr. die Räume der Confiserie Orientale betreten fällt sofort die wunderbar helle Innengestaltung auf, die selbst bei einem Regenschauer nicht den Eindruck von Dunkelheit aufkommen lässt. Ganz in weiss mit einer rötlich-pinken Chaise Lounge, goldenem Tischchen davor und einer goldenen Mosaikwand im Cafebereich bleibt kein Zweifel, dass es sich hier um ein Geschäft mit Stil handelt. Als Sevgi, die Besitzerin, uns begrüßt und sich sofort Zeit für uns nimmt gibt es auch kein Zweifel mehr, dass sich zum Stil auch eine Seele gesellt. 

Selbst aus Istanbul stammend ist sie gut mit der Geschichte der Köstlichkeiten vertraut, die sie von ihrem guten Freund aus der Türkei vom Cemilzade Stammhaus importiert. Seit 1883 werden dort Lokum, Marzipan und Bonbons in alter Tradition hergestellt und seit August 2010 auch in Berlin verkauft. 

Lokum stammt aus dem Osmanischen und bedeutet “dem Hals wohltuend”. Guten Lokum erkennt man daran, dass er nicht an den Zähnen klebt. Dieser türkische Honig wird aus Zuckersirup und Stärke hergestellt und mit Pistazien, Haselnüssen und Rosenwasser verfeinert. Ich durfte kosten und war gleich hin und weg. Als großer Marzipanfan wird dieser Ort sicher noch oft meinen Weg kreuzen.

Neben Lokum und Marzipan gibt es dort aber auch wunderbaren selbstgebackenen Kuchen, türkischen Mokka in den tollsten Mokka Services ausserhalb der Türkei, Tee aus dem Samovar und wer es einfach mag, bekommt natürlich auch einen wunderbaren Latte Macchiato. 

Hier nun ein paar Einblicke weitere Einblicke in die feinen Köstlichkeiten. An einem grauen Tag wie heute kann ich jedem nur empfehlen, mal kurz in die orientalische Welt der Linienstraße abzutauchen.

Entering Confiserie Orientale you instantly enjoy the very light interior design that even on grey rainy days doesn’t feel dark or uncomfortable. With lots of white a pinkish Chaise Lounge, litte golden table and a golden mosaic wall in the café area there is no doubt that this is a place with style. When Sevgi, the owner, welcomes us and takes time to sit down with us there is also no doubt that this place has a soul, too.

Originally from Istanbul herself she knows the history of the imported sweets she is selling. The turkish Cemilzade main house is led by a good friend and since 1883 they produce Lokum, marzipan and candy and since August 2010 Sevgi sells it in Berlin. 

Lokum is originated in Osmania and means “pleasant for the throat”. Good Lokum doesnt stick to the teeth. This turkish honey is made of sugar syrup and starch and refined with pistachios, nuts and rose water. I tried them and instantly fell in love. Being a big marzipan fan this place will sure become part of my monthly routine.

Aside from Lokum and marzipan you can also get home baked cakes, turkish mokka served in the prettiest mokka services outside turkey, tea from a samovar and for those who like it simple a wonderful latte macchiato.

Now enjoy a few more views into this deliciousness. On a grey day like today I can highly recommend to make a stop there and get lost in this oriental world of Linienstr.

Gegrilltes Steak Sandwich mit Fenchel und Pilzen
Grilled Fennel Mushroom Steak Sandwich

Heute mal ein etwas einfacheres Rezept, dessen Besonderheit im Detail liegt. Gestern wurde es schon bei iGNANT vorgestellt und nun auch hier. Die Zutatenliste für 2 Personen ist relativ überschaubar, 4 Scheiben Weissbrot, am besten französisches Landbrot, Butter, etwas geraspelte Karotten, 2 Scheiben Steak, Fenchel, Pilze und noch 4 Scheiben Käse, am Besten würziger wie Cheddar oder Gruyere. Pfeffer, Salz, Petersilie und Zucker braucht ihr ebenfalls noch.

Brot mit Butter beschmieren und die geraspelten Karotten draufgeben. Nun den Fenchel aufschneiden und als erstes in der Pfanne anbraten, bis er leicht braun ist, dann die Pilze hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und etwas Petersilie weitere 5-10 min anbraten. In der Zwischenzeit auch das Steak mit etwas Salz und Pfeffer von beiden Seiten anbraten bis der gewünschte Grad erreicht ist.

Nachdem ich neulich mal für Creme Brulee so einen kleinen Bunsenbrenner gekauft habe, wollte ich schon seit langem Mal Fleisch damit karamellisieren. Dies passierte nun mit einer Seite des Steak. Einfach etwas Zucker (ich hab hier eine Orangen-Ingwer-Zucker-Mischung verwendet) über eine Seite des Steak geben und mit dem Bunsenbrenner solange bearbeiten, bis der Zucker anfängt braun zu werden.

Nun alles auf die Brotscheiben stapeln, den Käse zuletzt. Die süße Seite des Steak am Besten auf den Fenchel, weil beides zusammen wirklich toll im Geschmack ist! Das ganze nun in einem Kontaktgrill (ich nutze gerade mein Waffeleisen um Sandwiches zu grillen, das geht auch super!) solange grillen bis das Brot schön goldbraun ist und der Käse anfängt zu zerlaufen. Dann servieren und geniessen!

Todays recipe is quite simple with some character in the details. Yesterday already featured on iGNANT, today finally here, too. The list of ingredients for 2 people is quite short. All you need are 4 slices of white bread, preferrably french country bread, butter, grated carrots, 2 Steak, fennel, mushrooms and 4 slices cheese, I recommend sharp cheese, like Cheddar or Gruyere. Pepper, salt, parsley and sugar are the spices you need.

Cover the bread with some butter and put the grated carrots on it. Cut the Fennel into its layers and start roasting it, after a few minutes add the mushrooms and spice with pepper, salt and parsley. Roast for another 5-10 minutes. In the meantime grill the steaks with a bit salt and pepper to you preferred grade.

After I bought this Bunsen burner the other day for Creme Brulee I always wanted to use it on meat, too. So I decided to caramelise the steak from one side. Just put sugar (I used orange ginger sugar to spice it up a bit) on a side and burn until the sugar gets brown. 

Now layer everything on the bread, finish with the cheese and put the sweet side of the steak against the fennel as the 2 together make a wonderful taste! Now grill the sandwich (I always use my waffle iron for that which works pretty well!) until the bread is golden brown and the cheese melts. Now serve and enjoy!

Preussische Spirituosen Manufaktur
Prussian Spirits Factory 

Vor ein paar Tagen machte ich mich auf in die Vergangenheit, nach Berlin Wedding, an einen Ort wo seit 1874 gelehrt wurde was Likör so besonders macht und wo heute besonderer Likör produziert wird, in die letzte Spirituosenmanufaktur ihrer Art. Betritt man die heiligen Hallen von Gerald Schroff und Prof. Dr. Ulf Stahl wird einem schnell bewusst, dass hier mit Hingabe und Liebe zum Detail produziert wird. Die Räume, voll mit Kupfer, Glas, Gewürzen und Aromen. Lange feilen sie an jedem Tropfen, bis er perfekt abgerundet per Hand in Flaschen abgefüllt wird.

Wie ein kleines Kind laufe ich durch die Fabrik, schnupper an jeder Flasche wo Zimt oder etwas Blumiges dransteht. Alles ist noch so wie früher, Lampen, Kabel, Destillationsbehälter, die riesen Steingutgefäße, wo Wodka, Gin oder M35 draufsteht, der bekannte Likör, der fürs Hotel Michelberger produziert wird.
Bei der speziell entwickelten Vakuumdestillation bleiben besonders viele Aromastoffe enthalten, was die Liköre für mich perfekt zum Kochen macht. Ich freue mich schon auf die erste Zimtrolle mit Schuss, denn eine Flasche von dem tollen Zimtlikör musste ich natürlich gleich im Fabrikverkauf erwerben!

Besonders beeindruckend ist die sogenannte Drogenduftorgel, die ca. 230 Duft- und Geschmacksstoffe aus Blüten, Kräutern, Wurzeln, Rinden und Samen enthält und die Ausgangsbasis für alle Kompositionen ist und vor der stehend man am Liebsten selbst zum Komponisten wird.

Die Manufaktur ist unter der Woche von 11-19 Uhr für Besucher geöffnet und man kann an einer wunderbar alten, massiven Bar alle Liköre der aktuellen Produktion vor dem Kauf auch testen.

Nun viel Spass bei einer kleinen Reise in die Vergangenheit.

Aicuisine went back in time, where this place in Berlin Wedding was a school where you could learn what makes liqueur so special. Today they produce very special liqueur and its the last spirits factory of its kind. If you enter the holy halls of Gerald Schroff and Prof. Dr. Ulf Stahl you realise that this is a place of passion, with love for details. The rooms are crowded with copper, glass, spices and flavours. Very long they refine each drop until they fill the bottles by hand.

Like a little child I walk through the factory, smell on each bottle that says cinnamon or something flowery. Everything is like it used to be, lamps, cables, destillation containers, those big stone containers that say Wodka, Gin or M35, the well known liqueur they produce for Hotel Michelberger.
With their very own vacuum destillation almost all the flavours are preserved, what makes them very interesting for cooking, too. I look especially forward to my first cinnamon rolls with their cinnamon liqueur I bought in their factory sale.

Especially impressive is their drug fragrance organ with about 230 fragrances and flavours from flowers, herbs, beets, barks and seeds, their base for all the compositions. Standing in front of it you instantly want to be a composer yourself.

The factory is opened for visitors Mo-Fr 11-7 where you can try and buy all their liqueur at a very special, massive old bar.

Now enjoy a little trip to the past.

Aprikosen Vanille Scones
Apricot Vanilla Scones

Zutaten:

Für 6 Scones

  • 250g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 EL Erdbeerzucker
  • 1/2 EL Vanillezucker
  • 1 TL abgeriebene Orangenschale
  • 1 TL Vanille Aroma
  • 50g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 100g Vollmilchjoghurt
  • 1 Aprikose 


 Glasur

  • 1 EL Sahne
  • 1 Eigelb
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale oder Zitronensaft

Alle trockenen Zutaten mit der Butter zu Streuseln vermengen. Joghurt, Vanille und Ei verrühren und zu den Streuseln geben und dann solange vermengen bis eine homogene Masse entsteht. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig zu einer Rolle formen und diese dann in ca. 3-4 cm dicke Stücke schneiden. Aprikose in 6 gleichgroße Stücke schneiden und diese in die Mitte der Scones pressen. Sahne, Eigelb und abgeriebene Zitronenschale verrühren und damit die Scones bepinseln. Diese dann bei 200°C ca. 15 min backen. Schmecken wunderbar mit Butter und Marmelade, aber auch mit würzigem Käse wie Cheddar oder Gryuère.

Ingredients for 6 Scones

  • 250g flour
  • 1 tea spoon baking powder
  • 1/2 table spoon strawberry pearl sugar
  • 1/2 table spoon vanilla sugar
  • 1 tea spoon orange zest
  • 1 tea spoon vanilla aroma
  • 50g soft butter
  • 1 egg
  • 100g whole yoghurt
  • 1 apricot

Glazing

  • 1 table spoon cream
  • 1 egg yolk
  • 1 tea spoon lemon zest or juice

Mix all dry ingredients with butter to crumbles. Mix yoghurt, vanilla and egg and add to the crumbles. Knead until dough is even. Put some flour on the working surface and form the dough into a roll. Cut into 6 pieces. Same with apricot and put a piece on each scones. apply some pressure to get them slightly into the dough. Mix cream, egg yolk and lemon zest/juice and brush scones with it. Bake for 15 min at 200°C. Tastes wonderful with butter and jam but also works with sharp cheese like cheddar or gryuere. Enjoy!